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HamsterCon 2010

Das Haus Quoran

Die HamsterCon in Mörfelden-Walldorf gehört zu den eher beschaulich kleinen Cons in diesem Lande. Nicht desto trotz geht sie über drei Tage und ein Besuch lohnt sich eigentlich immer. Da ich letztes Jahr die Con leider verpasst hatte, versprach ich schon vor längerer Zeit dieses Jahr auf jeden Fall dabei zu sein. Ich sattelte also freitags die Hühner und ritt noch im frühesten Morgengrauen (es war so gegen 13 Uhr) los, um Spieler zu einem kleinen Besuch in Myranor zu begeistern. Genaues Ziel: Der thapurische Dschungel.

Gegen 14 Uhr mitteleuropäischer Zeitrechnung (auf dem Planeten Erde) traf ich vor dem Gemeindehaus in Mörfelden-Walldorf ein. Zu dieser Stunde war noch nicht allzu viel los und ich beschloss meinen Rundenanfang auf 18 Uhr zu legen. Meine Wahrnehmung täusche wohl, denn innerhalb kürzester Zeit war die Runde voll, sodass ich das Ganze um einige Stunden vorverlegte. So begaben sich zwei Aventurier und vier Myraner auf eine Expedition in den Dschungel, um die Herkunft einiger alten Scherben zu klären und das eine oder andere Geheimnis alter Zeiten zu lüften. Alle Beteiligten hatten einen Riesenspaß und aus den geplanten 5 Stunden wurden gute 10. Da wir einen separierten Raum mit Sofa-Ausstattung hatten, fiel dies aber nicht weiter ins Gewicht.

Der Samstag begann nach einer entspannten Nachtruhe mit dem auf der HamsterCon bekannten kostenlosen Frühstück (natürlich nur so lange der Vorrat reicht). Eine kleine Spardose in Form eines Hamsters war für Spenden dankbar. Bei Nutellabrot und Kakao kehrten die Lebensgeister zurück und frisch gestärkt wurde die nächste Runde ausgehängt. Geplanter Beginn: 11 Uhr. Doch nicht immer ist Gyldara einem hold. Ein unglaublicher Spielleiterübschuss sorgte für leere Rundenzettel und so nutzte ich die Zeit an einem „Brawl“-Turnier (ein Echtzeit-Beat ‚em up-Kartenspiel) und später einem „FRAG“-Turnier (Brettspiel) teilzunehmen. Gegen vier Uhr nachmittags hatte ich drei Spieler zusammen und wollte mit ihnen zur Dschungel-Expedition aufbrechen, als Gyldara sich doch erbarmte und drei weitere DSA-Spieler sich dazugesellten. Da die sechs Spieler bisher nur Aventurien exzessiv bespielt hatten, gab ich auch ihnen die Möglichkeit sich vorgefertigte „Güldenländer“ anzusehen und sich danach zu entscheiden. Der Reiz des Neuen war groß genug und so startete auch an diesem Tage eine Expedition myranischer Abenteurer, um das Geheimnis der Scherben zu lüften. Auch dieses Mal versagte das Zeitmanagement zu Gunsten des Spielspaßes und gegen halb Eins kam die Runde zu ihrem Ende. Ich unterhielt mich mit einem Bekannten noch bis vier Uhr in der Nacht, während immer noch kräftig gespielt wurde und ging danach schlafen.

Der Sonntag begann mit lautem Gebrüll aus dem Innenhof: „BÄNG! BÄNG! BÄNG!“ „GRANATE!“ und lautes Gelächter, gefolgt von Applaus bildeten die Geräuschkulisse. Das Gebäude war bis auf die Kassenbesetzung geleert und ich beschloss mich einer Dusche zu unterziehen. Als ich aus selbiger entstieg, sah ich den gefüllten Innenhof, auf dem ein Teil der Spieler „Cash’n Guns“ spielte, während der Rest sie als Zuschauer umringte.

Da die Müdigkeit mir noch nachhing, beschloss ich keine weitere Runde zu leiten, sondern selber noch ein paar Stunden zu spielen, bevor ich die Heimreise antrat.

Das Resümee dieser Con war ein recht Gutes: Zu essen gab es große Portionen zu angemessenen Preisen – Nudeln, Pizza und am Samstagabend Gegrilltes nach individueller Bestellung. Wie schon erwähnt, gab es morgens kostenlos Frühstück so lange der Vorrat reichte und eine Campingdusche konnte auch benutzt werden. Diese beiden Gimmicks konnten natürlich mit einer Spende unterstützt werden. Die Con selber ist mit 5 Euro für drei Tage recht günstig und besticht durch einen vergleichsweise geringen Lärmpegel – selbst im Hauptsaal – was gerade für ambientereiches Spiel von Vorteil ist. Schon jetzt weiß ich, dass (wenn nichts dazwischen kommt) auch nächstes Jahr wackere Abenteurer in Myranor ihren Spaß haben werden.

Bis zur nächsten Con,

euer Myraniar Jürgen „Quoran“ Roth

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