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FeenCon 2010 – Quoran

Das Haus Quoran

Früh morgens begann die Fahrt nach Bonn-Bad Godesberg. Dort angekommen schlenderte ich erst einmal gemütlich über das Con-Gelände. Es war so, wie man es gewohnt war: Am Eingang standen Tische, auf denen kleine Präsent-Tüten lagen, die auf die Besucher warteten; nach dem Eingang kam das Foyer mit mehreren Ausstellern, die Bücher, PC-Spiele, Zeichnungen, Met und Rollenspielzubehör anboten, sowie der Spielrundenaushang und das Catering. Von dem Foyer gingen mehrere Türen ab, von denen man in diverse Räumlichkeiten mit Tischen gelangte, sowie auch auf die Terrasse und in den großen Saal, in dem sich ebenfalls mehrere Tische zum Spielen befanden und in dem man die großen Verlage und deren Stände antraf. Natürlich auch Ulisses und Uhrwerk. Hier unterhielt ich mich ein wenig mit Patric Götz.
Er erzählte mir unter Anderem, dass der Workshop zu den Kreaturen Myranors nicht wie im Internet angekündigt um zwölf Uhr, sondern wie im Programmheft angekündigt um 16 Uhr statt finden sollte. Dies warf ein wenig meine Planung durcheinander, denn eigentlich wollte ich nach dem Workshop meine Runde beginnen. Da ich meine Runde aber nicht in dem Maße verschieben wollte, musste ich wohl oder übel auf den Workshop verzichten. Nach dem Gespräch setzte ich meinen Rundgang fort und bahnte mir an diversen Zeichnern und LARP-Ständen vorbei den Weg gen Außengelände. Auf der Grünfläche standen mehrere Zelte mit allerlei Gewandeten sowie mittelalterlicher Musik, die im Hintergrund spielte.
Im Terrassensaal, in dem auch schon die Alveraniarsrunden angefangen hatten, begann einige Zeit später meine Runde: Eine Expedition war zu einem nur wage bekannten Ort aufgebrochen, um die Herkunft einiger merkwürdiger Scherben zu klären. Es ging in den tharpurischen Dschungel, dessen Farbenvielfalt den Shingwa der Gruppe begeisterte und deren Gefahren die Gruppe vor die ein oder andere Schwierigkeit stellte. Alles in allem hatten die Spieler ihren Spaß, auch wenn sie die Expedition nach einem größeren Zwischenfall abbrechen mussten.
Der Samstag klang für mich mit einer kleinen Runde aus und nach viel zu wenig Schlaf ertönte am nächsten Morgen der allbekannte Weckruf in Form des Liedes „Auferstanden aus Ruinen“. Der Versuch länger zu schlafen schlug fehl und so schlenderte ich noch etwas über das Gelände. Bei meinen Erkundigungen nach dem verpassten Workshop erzählte Patric mir, dass Jörg verhindert war und er daraufhin den Programmpunkt abgehalten hatte. Ziel des Workshops war es von den Fans zu erfahren, ob sie Interesse an einem weiteren „Monsterband“ hatten, oder ob der Fokus eher auf „normale“ Tiere (die weitaus häufiger auftauchen) gelegt werden solle. In dem Workshop habe sich die Mehrheit für etwas ähnlich der „Zoobotanica Aventurica“ ausgesprochen.
Im Anschluss traf ich alte Bekannte (aus früheren Runden) und unterhielt mich ein wenig mit ihnen, bis meine nächste Runde begann. Auf Grund der Erfahrungen vom Vortag änderte ich kleinere Passagen – was jedoch auch zur Folge hatte, dass ich mir vorzeitig das Abenteuer zerschoss, als ein Hinterhalt etwas zu gut zuschlug. Hieraus resultierte, dass einige der Spieler für den Rest des Abenteuers in ihren Handlungen stark eingeschränkt waren, was ich im Nachhinein sehr bedauerte und was in Zukunft nicht mehr vorkommen wird. Nachdem alle Charaktere wieder in der wohlbekannten Zivilisation angelangt waren endete das Abenteuer. In Bonn war es später Mittag geworden und nach einem kurzen Plausch mit einigen der Spieler machte ich mich auf die Suche nach meinen Freunden, um wieder Richtung Heimat zu fahren.
Alles in allem war die Con einen Besuch wert, auch wenn ich vom Rahmenprogramm nicht all zu viel mitbekommen habe. In meinen Gesprächen erfuhr ich, dass es sich für Myranor- Fans gelohnt hatte: da außer mir noch mehrere Fans Runden angeboten hatten, wäre es möglich gewesen die ganze Con im Güldenland zu verbringen. Eine wie ich fand sehr lohnenswerte Auskunft. Es zeigt mir, dass Myranor langsam aber sicher weiter aufblüht.
Mit diesen Gedanken möchte ich den Bericht beenden und freue mich auf die nächsten Cons, um neuen Abenteuergruppen die Möglichkeit zu bieten auf dem myranischen Kontinent interessante Geschichten zu erleben. Vielleicht sieht man sich dort.

Bis dahin,
euer Myraniar Jürgen „Quoran“ Roth

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